DW wird mit dem Goldenen Pride Champion-Siegel ausgezeichnet. Arbeitsumfeld für LGBTQI+ Mitarbeitende deutlich verbessert. | dw.com/diversity | DW | 05.12.2023
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Diversity

DW wird mit dem Goldenen Pride Champion-Siegel ausgezeichnet. Arbeitsumfeld für LGBTQI+ Mitarbeitende deutlich verbessert.

Die Uhlala Group veröffentlichte heute den Pride Index. Dabei steht das Engagement von Unternehmen und Organisationen für LGBTQI+ Mitarbeitende im Vordergrund.

Die Perspektive des*der Bildbetrachters*in schaut ist von oben auf das Foto gerichtet. Es sind zwei Hände einer schwarzen Person zu sehen. Die Person tippt auf einem weißen Laptop. An den beiden Handgelenken trägt er*sie jeweils ein Schweißarmband in Regenbogenfarben.

DW erhält als LGBTQI+-freundliche Arbeitgeberin das Goldsiegel

Die Deutsche Welle hat große Fortschritte als LGBTQI+-freundliche Arbeitsstätte gemacht. Sie erreichte die höchste Punktzahl im jährlichen Pride Audit der Uhlala Group und sicherte sich den Titel eines Pride Champions. Damit nimmt sie eine führende Position unter den deutschen öffentlich-rechtlichen Unternehmen ein. 

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung, die vor allem deshalb möglich ist, weil sich queere Menschen und Allies in der DW zusammengeschlossen haben. Wir sind wahrnehmbar, wir sind da, um zu bleiben und wir bringen Diversität im Alltag voran”, sagt Ursula Koll, Koordinatorin des Audits und wichtige Schnittstelle zwischen Pride@DW und DW People. 

Das Siegel von Uhlala basiert auf einem Kriterienkatalog von 75 Fragen in vier Kategorien: Organisationsstruktur, Human Resources, Kommunikation & Sichtbarkeit und Rechtlicher Rahmen & Regelungen. Im diesjährigen Index sind 70 Arbeitgebende vertreten. Mit Hilfe des Audits soll neben einer Bestandsaufnahme des derzeitigen Engagements, auch Verbesserungen und mögliche Potenziale aufgezeigt werden.  

 

Mehr Networking und Austausch, struktureller Schutz vor Diskriminierung 

Nach der Teilnahme am Audit 2021, bei dem die DW die silberne Auszeichnung erhielt, zeigt das deutliche Vorankommen die Wirkung der ergriffenen Maßnahmen, insbesondere durch die intensive Zusammenarbeit des Netzwerks Pride@DW mit vielen Bereichen in der DW. Neben regelmäßigen Veranstaltungen für LGTBQI+-Mitarbeitende und Allies ist im Code of Conduct der DW der Schutz vor Diskriminierung im Bezug auf sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität schriftlich verankert.  

Für Barbara Massing, Verwaltungsdirektorin und Mitglied der Geschäftsleitung, eine wichtige Auszeichnung und ein bedeutendes Signal für den Medienmarkt: „Es ist großartig, dass wir im Vergleich zu 2021 solch erhebliche Fortschritte erzielt haben. Es ist mir persönlich ein Anliegen, Diskriminierung gegenüber queeren Menschen von vornherein zu verhindern. Wir haben in diesem Bereich bereits viel erreicht, aber das endgültige Ziel haben wir noch nicht erreicht.“  

Dieses Ziel muss eine Unternehmenskultur sein, in der Menschen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und ihrer sexuellen Orientierung sie selbst sein können. Aktuelle Studien zeigen, dass dies noch nicht selbstverständlich ist. Zum Beispiel wollte die Boston Consulting Group im August 2021 in einer Umfrage herauszufinden, wann sich Menschen am Arbeitsplatz outen. Das Ergebnis: 61 Prozent der befragten 8800 Menschen aus 19 Ländern gehörten der Queer-Community an. Während sich 70 Prozent der Befragten innerhalb des ersten Jahres outen und zehn Prozent einen späteren Zeitpunkt dafür wählen, verschweigen 20 Prozent ihre sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz gänzlich.

 

Kulturwandel vorantreiben 

Trotz der Auszeichnung liegt noch vieles vor uns, bestätigt auch Frank Hofmann für das Netzwerk Pride@DW: „Das Netzwerk ist auf Wachstum ausgelegt, um noch viel mehr Mitarbeitenden auch sicherer Hafen zu sein und den Kulturwandel in der DW voranzutreiben. Heteronormativ geprägte Beziehungs- und Karrierenetzwerke bestimmen in vielen Organisationen und Unternehmen und grenzen aus. In der DW ist ein Anfang gemacht, damit dass sich das ändert - wir freuen uns sehr über Zuspruch und Unterstützung unserer zahlreichen Allies.“ 

Weiterhin gilt es für das Netzwerk und alle beteiligten Bereiche in der DW daran zu arbeiten, Diskriminierung aufgrund von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung zu verhindern. Besonders der Schutz von Transpersonen steht dabei ganz oben auf der Agenda, aber auch die Karriereentwicklung von Personen aus der LGBTQI+ Community durch gezieltes Peer-Coaching.  

 

 

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