EVERYBODY IS PERFECT! | dw.com/diversity | DW | 04.12.2023
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Diversity

EVERYBODY IS PERFECT!

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung feierte am 3. Dezember 30-jähriges Jubiläum. DW weiter mit ehrgeizigen Zielen.

Inklusion Symbolbild

Inklusives Denken und Handeln gehört zu den DW-Werten

Es reicht eine einfache Google-Recherche. Wer “Inklusion” und “Deutsche Welle” einträgt, kommt sofort auf die Inklusions-Seite bei dw.com. Dort findet man eine beachtliche Vielzahl von Beiträgen. Diese umfassende und vor allem kontinuierliche Berichterstattung zeigt das große Verantwortungsbewusstsein aller DW-Redaktionen. Denn: Medien haben eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft.  

Darauf weist Artikel 3 der UN-Behindertenrechtskonvention – von der Bundesrepublik Deutschland 2009 ratifiziert - in aller Deutlichkeit hin. Die Forderung: “Die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft. Die DW hat dieses Ziel fest verankert. Ableismus zählt weiterhin zu den Fokusdimensionen in Sachen Diversity, Equity und Inclusion (DE&I). Dazu Nicholas McKenna-Klein, Head of DW-Sports: “Wir legen großen Wert darauf, Geschichten aus der Welt zu erzählen, um ein Bild unserer diversen Gesellschaft zu transportieren. Selbstverständlich gehören Menschen mit Behinderung zu unserer Berichterstattung dazu, wie alle anderen. Wenn wir dadurch Vorurteile abbauen können, umso besser!” 

 

Das Ziel lautet: digitale Barrierefreiheit 

Dennoch: Inklusion ist ein stetiger Prozess und fordert bewusste Entscheidungen. Die Selbsterklärung der DW zur digitalen Barrierefreiheit, der Zugriff auf Informationen für alle Menschen, ist ein wichtiger Baustein im Portfolio. Ein wichtiger Schritt: Bis Ende 2025 soll das gesamte audiovisuelle Programmangebot der DW zu mindestens 90 Prozent untertitelt sein.*  

Es gibt aber schon jetzt ein sehr erfolgreiches Beispiel: DW Hindi und Distribution Asia haben mit den indischen Partnern Josh App, Indiens führender Kurzvideo App, und Dailyhunt, Indiens größtem News-Aggregator, ein inklusives Kurzformat in Hindi-Gebärdensprache entwickelt. Allein im Zeitraum Dezember 2022 bis April 2023 gab es 170 Millionen Aufrufe.  

 

DW will Inklusionsquote übererfüllen 

Gerade als Arbeitgeberin verfolgt die DW ehrgeizige Ziele. Die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtquote von mind. 5% beschäftigter schwerbehinderter Menschen erfüllt die DW bereits.

Inklusion in der DW Fabian Engelsdorfer

Fabian Engelsdorfer, DW Production

Laut der Inklusionsvereinbarung soll diese auf 8% gesteigert werden. Fabian Engelsdorfer hat bei der DW die Ausbildung als Mediengestalter absolviert. “Ich konnte sehr schnell das Selbstbewusstsein entwickeln, dass ich gar nicht unbedingt als behindert wahrgenommen wurde und dass mir die Aufgaben auch zugetraut wurden und ich mich nicht irgendwo ausgeschlossen fühlte”, so Engelsdorfer. 

 

Um den Auftrag noch weiter voranzutreiben, absolvieren drei DW-Mitarbeitende eine Ausbildung als Inklusionsmanager*in im Rahmen des Pilotprojekts INNOKLUSIO. Eine davon ist Theresa Bergau, u.a. zuständig für Betriebliche Wiedereingliederung. “Es wurden schon wertvolle Impulse gegeben. Zudem gab es die Möglichkeit für einen intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Pilotfirmen.”   

Schon heute gibt es Vertrauenspersonen für Menschen mit Behinderung, ein DW-internes Gremium, das mit Bewerber*innen und Beschäftigten gemeinsam und vertraulich alle Themen rund um Arbeit und Behinderung in der DW bespricht.  

 

INNOKLUSIO bietet neben dem Bildungsprogramm mit der Ausstellung „Dialog in Dunkeln“ besondere Aspekte. Zahra Nedjabat, Head of DE&I dazu: „Die INNOKLUSIO Woche dieses Jahr war nicht nur eine ganz besondere Premiere in der DW-Geschichte, sondern auch ein unvergessliches und nachhaltiges Erlebnis für viele DW-Kolleg*innen in Berlin. Diese Chance zur Begegnung, zum Perspektivwechsel und praxisnahen Aufbau an Wissen hat uns auf dem Weg zu mehr Inklusion enorm an Schubkraft verliehen. Unser Ziel ist es daher, das Format im kommenden Jahr auch am Standort Bonn zu präsentieren.“ 

 

Kulturwandel wird angestrebt 

Aber es gibt auch Rückschläge. Für den im Jahr 2022 auf eigenen Wunsch des Kollegen Matthias Klaus eingestellten Podcast “Echt behindert” gibt es trotz Absichtsbekundung noch keinen adäquaten Ersatz. Ein neues Format mit internationaler Ausrichtung, vorzugsweise Afrika oder Südost-Asien, ist aber weiterhin in Planung.  

Fazit: Die DW ist sich als Medienunternehmen und als Arbeitgeberin der großen gesellschaftlichen Verantwortung beim Thema Inklusion sehr bewusst. Um einen dauerhaften Kulturwandel voranzutreiben, sind viele engagierte Mitarbeitende in unterschiedlichsten Prozessen an einer fortlaufenden Optimierung beteiligt.  

 

*In einer früheren Version war bezüglich der Barrierefreiheit des Programmangebots 100 Prozent angegeben worden, im Aktionsplan der DW ist aber festgehalten, dass sich die DW zu einer 90% bis 100% Untertitelung der Programmangebotes bis Ende 2025 verpflichtetet hat. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

EINSCHRÄNKUNG DW Personenfoto | Corporate Communications | Carla Hagemann

Carla Hagemann

Corporate Spokesperson and Head of Corporate Communications

 

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