DW berichtet umfassend und mehrsprachig über Wahl in Ungarn

Im Zentrum steht eine multilinguale und bereichsübergreifende Zusammenarbeit, die europäische, nationale und internationale Perspektiven verzahnt und Informationen aus erster Hand liefert.
Am Wahltag selbst sind mehrere Teams im Land unterwegs: Korrespondenten werden jeweils von der Wahlparty von Viktor Orbans Fidesz sowie Peter Magyars Tisza-Partei berichten. Weitere Teams sammeln Stimmungsbilder aus der Bevölkerung, zum Beispiel beim Public Viewing auf dem Kossuth Platz. Die Berichterstattung vor Ort erfolgt auf Ungarisch, Englisch und Deutsch, sowie Russisch und Ukrainisch mit Schwerpunkt auf Video. Die Wahl ist für die Berichterstattung der gesamten DW von herausragender Bedeutung, insbesondere für die Hauptabteilung Europa, etwa für die Serbisch-, Kroatisch- und Rumänischredaktion. Weitere Sprachredaktionen werden die Berichte aus Ungarn für ihre jeweiligen User weltweit adaptieren.
Dóra Diseri, Head of DW Magyar (Ungarisch): „Seit 2010 ist in Ungarn kein derart intensiver und stark polarisierter Wahlkampf zu beobachten gewesen. DW Magyar begegnet dieser Polarisierung mit einer kontinuierlichen und intensiven Berichterstattung und stellt seinen Usern eine breite Vielfalt an Fakten, Perspektiven und relevanten Informationen zur Verfügung.“
DW Magyar: Mehrmonatige Begleitung des Wahlkampfs
Da DW Magyar seit Gründung der Redaktion in Budapest sitzt, konnte die Redaktion den gesamten Wahlkampf in Ungarn sehr eng begleiten. Seit Oktober begleitet die Vodcast-Serie „Kampányzajszűrő“ (auf Deutsch etwa „Geräuschfilter“) die Kampagne und ordnet Aussagen, Strategien und Narrative ein. Am Montag nach der Wahl folgt ein Live Aufnahme des Vodcasts, bei der die Wahlergebnisse analysiert werden.
DW Magyar hat im Rahmen des Vodcasts zahlreiche Gespräche mit Expertinnen, Analysten und Betroffenen geführt – etwa zu Ungarns Energieabhängigkeit von Russland oder zur Ansprache junger Wählerinnen und Wähler. Eine Videoreportage über den Aktivisten Peter Heindl, der seit Jahren staatliche Wahlkampagnen „korrigiert“, stieß auf besonderes Interesse.
Europäische und internationale Einordnung
Zusätzliche werden auch die Perspektiven der EU und Osteuropa eingebunden, unter anderem mit Blick auf die Auswirkungen der Ungarn-Wahl auf den russischen Angriffskrieg und die Ukraine-Hilfen der EU sowie auf den Einfluss russischer Desinformationskampagnen wie „Matrojschka“. Das Netzwerk zielte in einer Doppelgänger-Kampagne erst kürzlich auf die DW ab.
Seit 2021 stellt DW Magyar über YouTube,Facebookund TikTokunabhängige Informationen auf Ungarisch bereit und erreicht bei einer Bevölkerungszahl von 9,5 Millionen seit Oktober 2025 durchschnittlich 5,8 Millionen Aufrufe monatlich. Auf dw.com sind in verschiedenen Sendesprachen Reportagen, Interviews und Hintergrundartikel zur Wahl in Ungarn verfügbar.